Kultusministerin Kurth gratuliert Landeselternrat zum 20jährigen Jubiläum

Dresden, 30. November 2012
Brunhild Kurth: „Gute Schule lebt von der Mitarbeit der Eltern“

„Gute Schule lebt von der Mitarbeit der Eltern. Ihre ehrenamtliche Unterstützung und die vielen konstruktiven Vorschläge in den schulischen Entscheidungsgremien tragen zu einem positiven Lernklima und zur Weiterentwicklung der Qualität bei“, so Kultusministerin Brunhild Kurth, die am Samstag (1. Dezember 2012) dem Landeselternrat persönlich zum 20jährigen Jubiläum gratulieren wird.

„Der Landeselternrat und das Kultusministerium verfolgen dasselbe Ziel, nämlich die bestmögliche Bildung unserer Kinder. Ich freue mich darauf, weiterhin gemeinsam mit den Eltern um die besten Lösungen zu ringen und den Herausforderungen in der Bildungspolitik zu begegnen“, so die Ministerin im Vorfeld der Feier im Evangelischen Kreuzgymnasium Dresden.

Als Interessenvertretung der Eltern aller Schulen berät der Landeselternrat (LER) einerseits das Staatsministerium für Kultus und unterstützt andererseits die gewählten Eltern auf allen Ebenen, setzt sich für kooperatives Miteinander ein und befördert eine gesellschaftspolitische Diskussion rund um das Thema Schule. Neben dem Informationsaustausch mit dem Ministerium konzentrierte sich der LER auf eigene Themenschwerpunkte, die sich auch in der Neufassung des Schulgesetzes 2004 widerspiegeln: Paritätische Besetzung der Schulkonferenz, kleinerer Klassenteiler oder Anspruch auf Fortbildung der Elternvertreter.

„Der Landeselternrat hat zudem wesentlich dazu beigetragen, dass Fortbildungen für Elternvertreter durch andere Eltern fest im Schulsystem verankert sind. Das Instrument der Elternmitwirkungsmoderatoren ist eine unwahrscheinlich große Bereicherung“, so die Ministerin, die sich am Samstag vor allem auch bei den Elternvertretern für ihre Arbeit bedanken möchte. „Ich habe großen Respekt vor dem ehrenamtlichen Einsatz unserer Elternvertreter und danke ihnen für ihre konstruktive Mitarbeit. Die guten Ergebnisse der sächsischen Schulen bei nationalen sowie internationalen Bildungsvergleichen und Wettbewerben ist auch ihr Verdienst“, betonte Kurt.

Die Gründung des Gremiums erfolgte am 5. Dezember 1992. Gemeinsam mit Elternvertretern aus Baden-Württemberg diskutierten sächsischen Vertreter über die Aufgaben der Eltern in den verschiedenen Mitwirkungsgremien, vor allem auf Landesebene. Gleichzeitig wählten die Teilnehmenden ihre Vertreter für den Vorsitz und für jeden Oberschulamtsbereich (Chemnitz, Dresden, Leipzig). Michael Hannich aus Görlitz war der 1. Vorsitzende des Landeselternrates Sachsen.


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